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Theater - Psychodrama ---- ein Forschungsprojekt

Lilian Seuberling sendete diesen Überblick über ein neues Forschungsprojekt:

Neues EU Forschungsprojekt zu angewandtem Theater an der FU Berlin „The Aesthetics of Applied Theatre“

In den letzten Jahrzehnten hat die zielgerichtete Anwendung von Theater weltweit in vielen sozialen Bereichen und Kontexten an Bedeutsamkeit gewonnen: In Krisen- und Konfliktsituationen, in sozialer Projektarbeit, in der Unternehmenskommunikation, in der therapeutischen Behandlung von Traumata und in politischen Kampagnen. Die Theaterwissenschaft rückt diese auf bestimmte Funktionen ausgerichteten Theaterphänomene mit ihren kulturellen und gesellschaftlichen Bedeutungen nun in den Fokus. In dem seit Anfang 2013 am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin laufenden Forschungsprojekt „The Aesthetics of Applied Theatre“ (Leitung: Prof. Dr. Matthias Warstat) widmen sich acht Forscher*innen den ästhetischen, ethischen und politischen Aspekten angewandten Theaters in einem internationalen Vergleich. Das Projekt besteht aus folgenden vier Teilbereichen, wobei jeder von diesen aus zwei Fallstudien besteht:

Konfrontation mit den Folgen von Ausschwitz

 

CONFRONTING THE HOLOCAUST
KONFRONTATION MIT DEN FOLGEN VON AUSCHWITZ

Konfrontation mit der Schoah

Spuren des Holocaust in der Gegenwart

 

Hiermit möchten wir Juden und Nichtjuden anbieten, an unserer bereits bestehenden Gruppenarbeit zu diesem Thema teilzunehmen. Interessierte sollten sich bereits intensiv mit der Shoah auseinandergesetzt haben und über Erfahrung in psychotherapeutischer Arbeit verfügen.

Wir sind eine gemischte Gruppe von Juden und Nichtjuden, die gemeinsam mit den Psychodrama-Therapeuten Yaacov Naor aus Tel Aviv und Hilde Gött aus Berlin daran arbeiten, den emotionalen Bezug zwischen Völkermord und den Vertreibungen von damals und den heutigen gesellschaftlichen und persönlichen Lebensrealitäten aufzudecken.

Der Konflikt findet immer zwischen guten Menschen statt,......Zu dem Film Ajami von Scandar Copti und Yaron Shani

»Der Konflikt findet niemals zwischen Gut und Böse statt.

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